Herzlich willkommen im Landesverband Niedersachsen Hannover.

Der Niedersachsen CUP oder " HELLO, WE ARE FROM GERMANY! "

In Hattorf wurde es noch einmal richtig spannend das letzte CUP Turnier die letzte Chance Punkte zu sammeln für den CUP Gewinn, die 8 tägige Reise nach Oklahoma City zur AQHA World Show.
Viele die sich noch Hoffnung machten oder Punkte sichern wollen waren auch unter erschwerten Bedingungen angereist um diesen tollen Preis für sich zu entscheiden.

Viele Tuniereinsteiger sind über diesen Preis nicht nicht im Bilde, deshalb kurz zur Erklärung: die CUP Turniere sind in der Ausschreibung als solche gekennzeichnet und es gilt für die Reise, über die Saison, möglichst viele Punkte je Leistungsklasse 1-4 A zu sammeln. Mitmachen lohnt sich also!

Die Gewinnerinnen wurden nach der Auswertung der Punkte offiziell von Markus Voß benachrichtigt. Susanne, Sonja und ich entschieden uns für die Reise zur World Show.
Relativ zeitnah ging es auch schon los, am 6. November in aller Frühe (mit leichtem Gepäck ?)startete der Flieger. Wir alle hatten unsere Turnier Trottel, also unsere Männer dabei. Immerhin mussten diese ja auch mal für Ihren unermüdlichen Einsatz und Verständnis belohnt werden.
Nachdem die lange Hinreise überstanden war und der erste Besuch auf der Show im State Fair Park erfolgte, waren wir Mädels von den vielen Ständen mit den bling bling Oberteilen in der Verkaufs-halle so überwältigt das es uns schwer viel erst einmal die Karten zu organisieren. Als "international Guest" haben wir alle eine Dauerkarte erhalten. Mit einem "hello, we are from Germany" haben uns die Amerikaner sehr nett und offenherzig aufgenommen.

Besonders spannend waren die Finale am Abend, da gab es besonders beeindruckende Ritte in der Reining, working cow horse und im Trail zu sehen. Insgesamt sind die Dimensionen mit Europäischen Verhältnissen natürlich nicht zu vergleichen, alleine ein Pferdeanhänger würde hier die Dimension des Parkplatzes sprengen.
Die Pferde sahen alle besonders aus, wir nannten es den "Obelix Effekt", da die Tiere vermutlich alle schon als Fohlen in einen muskelaufbauenden Zaubertrank gefallen und anschließend in show sheen gebadet wurden. Kein Haar war zu viel am Pferd, auch nicht an Maul und Ohren.
Der Blick hinter die Kulissen und in die Abreitehallen waren ebenfalls sehr interessant.

Auch außerhalb der Show gab es jede Menge Western feeling, ja sogar einen eigenen Western Stadtteil " stockyard city " , in dem das traditionsreiche Cowboy-Erbe noch überall präsent ist zwischen den zahlreichen Western-Restaurants und -Läden.
Hier, auf der Show und auch bei den regionalen WesternOutfittern schlug das Cowgril Herz höher in unzähligen Gängen zwischen Boots, Jeans, Hüten, usw..

Die Oklahoma Outlets die nur wenige Fahrminuten von Hotel entfernt waren hielten ebenfalls einige Schnäppchen für uns bereit. Der Einkauf im Walmart machte immer Spaß, hier gab es immer etwas neues zu entdecken.
 
Das Wort Oklahoma stammt aus der Choctaw-Sprache: okla - der Mensch und humma rot, die Zusammensetzung bedeutet so viel wie „Das Land des roten Mannes“. Unser Versuch etwas tiefer in die amerikanische Geschichte einzudringen schlug leider weitestgehend fehl, da das Fort Reno welches wir besucht haben leider außerhalb der Saison geschlossen hat. Immerhin konnten Sonja den geschichtsträchtigen trockenen Rasen dort etwas wässern.
Obwohl es bei unserem Aufenthalt recht frisch war, scheint das Klima um Oklahoma City herum sehr trocken zu sein. Zumindest sahen die Glasflächen nach typischer Steppe mit rotem Boden aus. Wir haben auch Anwohner gesehen die ihren Rasen grün angesprüht haben.

Durch einen tollen Tipp (danke Anna Alisa und Familie dafür) sind wir einen Tag nach Texas gefahren und haben uns die Anlagen von "Tom McCutschen Reining Horses" und die "McQuay Stabels" angeschaut. Wir konnten es kaum fassen, dass uns bereitwillig die Ställe gezeigt wurden und wir die Millionen Dollar Hengste als auch die Nachzucht hautnah erleben und anfassen durften.
 
Natürlich waren die Koffer am Ende der Reise randvoll gepackt.
Der Rückflug ging zum Glück etwas schneller als der Hinflug und wir sind alle wieder heile angekommen.
Mit neuen Eindrücken und reicher Erinnerung können wir uns über dieses Erlebnis freuen.
 
Wir möchten uns hiermit recht herzlich bei den Sponsoren bedanken.

Veröffentlicht in Turnierberichte 2017

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